Liebe Leserinnen und Leser,


der inhaltliche rote Faden der Zeitschrift LEISTUNGSSPORT 2/2026 ist der Blick nach vorne. Talent und KI könnten kaum unterschiedlicher in Bezug auf ihre Diskussions-Historie im Sport sein. Dennoch stehen sie zeitgleich im Mittelpunkt und besitzen unbestreitbar das Potenzial, die Zukunft im Sport zu verändern.

Inhaltlich führt diese Ausgabe zunächst in neue Wettkampfwelten: Skibergsteigen wird mit Fakten, Wettkampfformaten und leistungsrelevanten Anforderungen vorgestellt. Im Zentrum steht die Titelstory zur Nachwuchsausbildung: Prof. Dr. Andreas Hohmann, Maximilian Siener und Bryan Charbonnet eröffnen mit „Frühspezialisierung versus Sportartensammeln“. Ergänzend dazu folgt „Frühzeitige Talententwicklung“ von Constantin Heinz und Skadi Hofmann als Konzept des Dresdner Sportclubs. Die Perspektive weitet anschließend der Beitrag zur „Effizienz von Talentfördersystemen im Handball“ im internationalen Vergleich von Oliver Rühl, Prof. Dr. Jörg Schorer, Jochen Beppler, Dr. Patrick Luig, Dr. Hartmut Sandner, Holger Jentsch und Prof. Dr. Dirk Büsch.

Auch in Zeiten des Wandels bleiben „Rituale und Routinen im Sport“, auf die Bruno Janev, Hanna Backhausen und Prof. Dr. Heiko Ziemainz in ihrem Beitrag eingehen, von Bedeutung, während mit „KI im (Beach-)Volleyball“ Fabian Tobias und Max Vater ein Zukunftsthema in der Rubrik Wissenschaft in den Fokus rücken. Peter Leo und Sophie Herzog zeigen in „Trainingsbudget und Kapazitätsdenken“ exemplarisch, wie Planung und Ressourcenlogik im Radsport zusammenspielen.

In einer Zeit des grundlegenden Wandels im Wissensmanagement und bei den Print-Medien als Tool dafür, haben wir gemeinsam einen erfolgreichen Relaunch der Zeitschrift realisiert, um auch zukünftig vor allem engagierten und wissbegierigen Trainerinnen und Trainern ein beständiger Begleiter und Unterstützer zu sein.

Abschließend möchte ich als scheidende Redaktionsleitung des DOSB die Gelegenheit ergreifen, um Danke zu sagen. Danke an den Verlag und hier vor allem an Katharina Herdener als Redakteurin des Verlags, Danke an das gesamte Redaktionskollegium und Danke insbesondere an Dennis Sandig für die konstruktive, engagierte und sehr fruchtbare Zusammenarbeit.

Ich wünsche dem neuen Team der Zeitschrift viel Erfolg und gutes Gelingen und sage zum Abschied Ihnen als Leserschaft und allen bisherigen und zukünftigen Autorinnen und Autoren Danke für Ihre Beiträge. Bleiben Sie interessiert am fundierten und praxisrelevanten Wissensaustausch und bleiben Sie dieser Zeitschrift gewogen.

Ihre Ilka Seidl

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