Themen 2/2019

  • Sportpsychologie: Sind Gründe für Dropout auch in Persönlichkeitsmerkmalen zu finden?
  • Sportmedizin: Augenheilkunde und Sport
  • Trainingslehre: Ausgabe eines Rangfolgeverfahrens zur Handball-WM 2019

Leistungssport 2/2019

Sportmedizin

Augenheilkunde und Sport

  • Thomas Katlun:
  • In der heutigen Zeit, in der im Leistungssport alle Möglichkeiten zur Leistungssteigerung ausgereizt werden, ist es erstaunlich, wie häufig das Thema Sehen oder Augen von vielen Akteuren nicht ausreichend beachtet wird. In diesem Beitrag wird auf einige Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Verbesserung des Sehens bzw. Augenkorrektur näher eingegangen.
  • Schlagwörter: Augenheilkunde– Versorgung, augenärztliche – Fehlsichtigkeit – Korrekturmöglichkeiten

Sportpsychologie

Sind Gründe für Dropout auch in Persönlichkeitsmerkmalen zu finden?

  • Rita Regös/Oliver Stoll:
  • Bisherige Forschungsansätze zum Dropout-Phänomen haben sich überwiegend auf leistungssportliche Rahmenbedingungen konzentriert und personinterne Gründe ausgeblendet. Eine aktuelle Untersuchung im Bereich Eissport rückt den Athleten als Individuum unter Berücksichtigung seiner Persönlichkeitsmerkmale als möglichen Faktor für den Verlauf seiner Karriere ins Zentrum der Betrachtung.
  • Schlagwörter: Karriereverlauf – Dropout – Persönlichkeitsmerkmale – Eisschnelllauf

Trainingswissenschaft und -lehre

Ausgabe eines Rangfolge­verfahrens zur Handball-WM 2019

Der „PlayerScore“

  • Jörn Uhrmeister/Oliver Brosig:
  • Mit einem Algorithmus wird die Leistung der Akteure bei der diesjährigen Handball-WM in Deutschland und Dänemark analysiert. Auf der Basis des selbst entwickelten „PlayerScore“ (Rangfolgeverfahren) wird die Wahl zum „Most Valuable Player“ kritisch betrachtet, außerdem das All-Star-Team berechnet und mit den tatsächlichen Nominierungen verglichen sowie die Konstanz des Spielniveaus betrachtet.
  • Schlagwörter: Spielanalyse – Handball – Rang­folgeverfahren – „PlayerScore“

Trainingswissenschaft und –lehre

Trainingswissenschaftliche Unterstützungsleistungen im Spitzensport

Teil 1: Problemaufriss

  • Wolfgang Killing:
  • Die zentrale Aufgabe von Trainingswissenschaftlern ist die möglichst präzise Erfassung der sportlichen Leistung in Training und Wettkampf – nicht als Selbstzweck, sondern als Hilfestellung für die Trainingssteuerung durch die Trainer. Der Beitrag ist der erste einer Serie, die Ergebnisse einer Studie über betreuende Trainingswissenschaftler im deutschen Spitzensport präsentiert.
  • Schlagwörter: Betreuung, trainingswissenschaft­liche – Leistungsdiagnostik – Trainingswissenschaftler

Trainers Digest

Windschatten – Doppel-Olympiasieger – Elite vs. Super-Elite – Update Ausdauer und Eiweiß – „Glücksmotor Sport“ statt „digitale Daddelei“ – Arbeitsverhältnis? - Nicht mit dem Schiedsrichter!

  • Arnd Krüger/Alexandra Schek/Daniel Lange/Jan Axtmann

Sportpsychologie

„Gibt es den Mann mit dem Hammer?“

Eine Analyse der phasenbezogenen psychischen Beanspruchung von Marathonläufern

  • Konrad Smolinski/Oliver Leis/Oliver Stoll:
  • Die vorliegende explorative Anwendungsstudie analysiert phasenbezogen die psychische Beanspruchung von Marathonläufern unter besonderer Berücksichtigung des „Hitting the Wall“-Phänomens. Hierfür wurden 178 weibliche und männliche Marathonläufer in einer Querschnittsstudie mittels eines 26 Items umfassenden sportartspezifischen Fragebogens untersucht.
  • Schlagwörter: Marathon – Belastungswahrnehmung – Beanspruchung – „Hitting the wall“

Sportlerernährung

Fette im Ausdauersport

Fördern oder mindern sie die Leistung?

  • Alexandra Schek:
  • Vorwettkampfstrategien im Sinn von akutem oder chronischem fat loading (ohne oder mit anschließender Wiederauffüllung der Glycogenreserven) bezwecken, die Fettsäureverfügbarkeit zu erhöhen, um die Ausdauerleistung zu verbessern. Aber halten ketogene Diät & Co. auch, was sie versprechen? Dieser und anderen Fragen wird im vorliegenden Beitrag nachgegangen.
  • Schlagwörter: Ausdauersport – Fette – fat loading – Nahrungsergänzungsmittel

Streitforum

Über das Wie und Warum des Andersseins im Sport

  • Klaus Rom:
  • Sportliches Training beruht in vielen Fällen auf dem konsequenten NACHvollziehen von Handlungen, die andere Personen zuvor schon zu den angestrebten Zielen gebracht haben. Vor allem zu Beginn der sportlichen Karriere orientiert man sich am Tun der Vorbilder. Doch gibt es vor allem im Leistungssport gute Gründe, Dinge anders zu machen und sich von der Norm abweichende Ziele zu stecken.
  • Schlagwörter: Training – Planung – Alternativen – Kreativität